SaaS liefert eine fertige Anwendung aus der Cloud, iPaaS eine Plattform, die Anwendungen verbindet. Ein CRM- oder Buchhaltungssystem aus der Cloud ist also SaaS. Eine iPaaS führt dagegen die Daten solcher Anwendungen mit weiteren Systemen zusammen. Deshalb setzen Unternehmen eine iPaaS häufig dann ein, wenn sie mehrere SaaS-Anwendungen nutzen.
Wie Software as a Service (SaaS) und Platform as a Service (PaaS) gehört iPaaS zu den Cloud-Diensten. Konkreter ist eine iPaaS (Integration Platform as a Service) eine cloudbasierte Plattform für die Datenintegration und Anwendungsintegration, die als Managed Service vom Anbieter bereitgestellt wird. Unternehmen nutzen iPaaS-Lösungen, um interne und externe Datenquellen, Anwendungen und Prozesse über Systemgrenzen hinweg miteinander zu verbinden, ohne die Plattform auf eigenen Servern selbst betreiben zu müssen.
Den Kern einer bilden vorgefertigte Konnektoren, die individuelle Adapter ersetzen, wie sie sonst für jede neue Anbindung entwickelt werden müssten. Hinzu kommen Funktionen für Mapping, Automatisierung, Überwachung und API-Management.
SaaS liefert fertige Anwendungen und PaaS eine Entwicklungsumgebung, während iPaaS die Plattform liefert, die diese und weitere Systeme durch eine Cloud-Integration verbindet.