Ja, E-Invoicing ist der englische Begriff für die elektronische Rechnungsstellung, E-Rechnung der deutsche. Beide meinen Rechnungen in einem strukturierten Datenformat, das Systeme automatisch verarbeiten. Umgangssprachlich heißen manchmal auch PDF-Rechnungen per E-Mail „E-Rechnung“, doch im engeren, technischen Sinn gehören sie nicht dazu, weil ihnen die maschinenlesbaren Daten fehlen.
E-Invoicing (dt. E-Rechnung) ist der Austausch elektronischer Rechnungen, die in einem strukturierten Datenformat erstellt, übertragen und empfangen werden. Da die Angaben in festgelegten Feldern stehen, verarbeitet das System des Empfängers sie automatisch und ohne händische Eingabe.
Welche Angaben eine elektronische Rechnung enthält, legt in Europa das semantische Datenmodell der Norm EN 16931 fest. Dazu gehören etwa Rechnungsnummer und Datum, Verkäufer und Käufer, Auftragsreferenz, Lieferdetails, Zahlungsangaben, die einzelnen Rechnungspositionen, der Gesamtbetrag und die Umsatzsteuer.
Die Norm lässt nationale Ausprägungen zu, die sogenannte Core Invoice Usage Specification (CIUS), und in Deutschland ist das die XRechnung. Laut den Informationen der KoSIT zur XRechnung setzt dieser Standard die EU-Richtlinie 2014/55/EU in Deutschland um. Die wichtigsten Fachbegriffe erklären wir im E-Invoicing-Glossar genauer.
