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Auf einen Blick.

  • Pathfinder Automapping: Pathfinder erstellt ein Datenmapping zwischen Quelle und Ziel, mit Konfidenzwert auf Feldebene für jede Zuordnung. Geprüft und übernommen wird manuell. Funktioniert mit jedem Format, das die Plattform verarbeiten kann.
  • Platform Portal: Instanz neu starten, Monitoring-Daten einsehen, Firewall-Regeln verwalten und Wartungsfenster planen – ganz ohne Support-Ticket.
  • Platform API (erstes Release): Read-only-APIs für Profile und Partnerkanäle, offen für externe Tools und KI-Agenten.
  • Trading Partner Manager: HTTPS-Kanalverwaltung mit OpenID, OAuth2, Zertifikaten, sicherer Secret-Ablage und benutzerdefinierten Headern, dazu ein überarbeitetes Client- und Host-Setup.
  • Sicherheit: OAuth2-Authentifizierung für AMQP-Verbindungen.
  • Plus: Process-Map-Export, das Designsystem im Formular-Designer, jetzt neu mit Light- und Dark-Mode sowie Verbesserungen bei SSO und Login.

Die Arbeit, die Teams ausbremst.

Jedes Integrationsteam kennt dieselben Engpässe. Ein Mapping von Grund auf zu bauen dauert Tage – und mit jedem neuen Partner oder jeder Schemaänderung beginnt der Zyklus von vorn. Cloud-Kunden öffnen ein Support-Ticket, um einen Service neu zu starten, den Systemzustand zu prüfen oder eine Firewall-Regel zu ändern – alles Routineaufgaben, für die niemand auf andere warten sollte. Und jedes Tool, jeder Agent, der mit der Plattform arbeiten wollte, musste bisher den Weg über die Oberfläche nehmen – einen programmatischen Zugang gab es nicht.

Das Summer Release 26.3 packt alle drei Themen an: KI-generiertes Mapping wird Teil des täglichen Workflows, Cloud-Kunden bekommen ihr erstes Self-Service-Portal für den Instanzbetrieb, und die ersten Platform-APIs machen die Plattform für externe Tools und Agenten direkt lesbar. Drumherum gibt es eine ganze Reihe an Verbesserungen bei Trading Partner Manager, Sicherheit, Design und Konnektivität.

Pathfinder Automapping: KI, die Datenmappings erstellt.

Datenmapping ist der Bottleneck in der Integrationsarbeit – und die Arbeit ist manuell. Das Team kennt das Quellformat, es kennt das Zielformat, aber die Übersetzung Feld für Feld ist das, was die Zeit frisst. Jeder neue Handelspartner, jede neue API-Anbindung, jedes Schema-Update bedeutet eine weitere Runde manueller Übersetzung. Ein erfahrener Engineer braucht bei sauberer Spezifikation zwei bis drei Tage, bei komplexen Fällen länger. Und jedes von Hand gebaute Mapping lebt am Ende vor allem im Kopf der Person, die es gebaut hat.

Genau dieses Problem löst Pathfinder Automapping. Pathfinder ist die KI in der Lobster Data Platform. Bisher arbeitete sie als Co-Pilot mit – half beim Finden von Funktionen, beim Schreiben von Abfragen, beim Bauen von Patterns in natürlicher Sprache. Mit 26.3 übernimmt sie das Datenmapping selbst. Pathfinder Automapping liest Quell- und Zielformat und schlägt ein Mapping dazwischen vor – im Kontext der tatsächlichen Profile. Die Spezifikationen werden bereitgestellt, Pathfinder analysiert die Feldbeziehungen und generiert das Mapping, das vor der Übernahme geprüft und angepasst wird. Die mechanische Übersetzungsarbeit schrumpft von Tagen auf einen Nachmittag Review – und die Experten widmen sich den Sonderfällen und der Geschäftslogik, wo ihre Zeit wirklich zählt.

Und damit die Prüfung mehr ist als ein Abnicken: Jede vorgeschlagene Zuordnung kommt mit einem Konfidenzwert auf Feldebene. So wird sichtbar, bei welchen Zuordnungen Pathfinder am sichersten ist, wo die Konfidenz niedriger liegt und worauf sich die Aufmerksamkeit zuerst richten sollte. So bleibt der Mensch eingebunden – und das Ergebnis lässt sich deutlich leichter validieren als ein großer Block Code, dem man blind vertrauen müsste.

Die wichtigsten Funktionen:
  • KI-generiertes Feldmapping: Pathfinder schlägt Quelle-zu-Ziel-Mappings vor – auf Basis von Formatverständnis und semantischem Kontext, im Kontext des tatsächlichen Profils.
  • Prüfung vor Übernahme: Das Mapping ist immer ein Vorschlag. Jede Feldzuordnung ist sichtbar und editierbar, bevor irgendetwas ins Profil geschrieben wird.
  • Konfidenzwert auf Feldebene: Jede Zuordnung kommt mit einer Konfidenzangabe – so lässt sich Vertrauen einschätzen, die Prüfung priorisieren und das Ergebnis mit deutlich mehr Transparenz validieren.
  • Ausführungsvalidierung: Das vorgeschlagene Mapping lässt sich vor der Übernahme gegen Beispieldaten testen. Der Output wird gegen das Zielschema validiert – Probleme werden sichtbar, bevor sie die Produktion erreichen.

Warum das wichtig ist: Pathfinder Automapping nimmt die manuelle Last ab, damit Expertenzeit den Entscheidungen gewidmet wird, die Urteilsvermögen brauchen. Es ersetzt den Experten nicht – und der Konfidenzwert auf Feldebene bindet den Menschen ein. Für Teams mit vielen parallelen Integrationen summiert sich der Effekt mit jedem Projekt: Jeder neue Partner, jede Formatänderung geht schneller als die davor. Dies ist das erste Release – Genauigkeit und Architektur bauen wir 2026 und 2027 kontinuierlich weiter aus.

Platform Portal: Die eigene Instanz, die eigene Kontrolle.

Bisher öffnen Lobster Cloud-Kunden ein Support-Ticket, um eine Instanz neu zu starten. Ein Ticket, um den Systemzustand zu prüfen, eine Firewall-Regel anzupassen oder ein Wartungsfenster zu planen. Nichts davon ist komplex – es fehlte schlicht eine kundenseitige Oberfläche dafür. Bis jetzt. Das Platform Portal gibt Cloud-Kunden direkte operative Kontrolle, ohne Zusatzkosten – und holt die Arbeit, die bisher in der Support-Warteschlange lag, ins eigene Team, nach eigenem Zeitplan.

Die wichtigsten Funktionen:
  • Service-Neustart: Die Instanz nach eigenem Zeitplan neu starten. Die Graceful-Shutdown-Sequenz schützt laufende Jobs, und Neustarts lassen sich im Voraus für ein Wartungsfenster planen.
  • Instanz-Monitoring: CPU, Arbeitsspeicher, Disk-I/O und Datenbank-Metriken in Echtzeit – die Daten, die bisher angefragt werden mussten. Metriken sind auch via OpenTelemetry für den bestehenden Monitoring-Stack verfügbar.
  • Firewall-Verwaltung: Firewall-Regeln direkt einsehen und aktualisieren. Änderungen greifen sofort, mit Rollback-Option.
  • Wartungsfenster: Bevorzugte Zeitfenster definieren und geplante Operationen darin terminieren.
    Aktionshistorie und Audit-Log: Jede Operation wird mit Zeitstempel, Nutzer und Ergebnis protokolliert und ist im Portal einsehbar.
  • E-Mail-Bestätigungen: Automatische Benachrichtigungen bei Neustarts und Konfigurationsänderungen, inklusive Ergebnisbestätigung.

Warum das wichtig ist: Support-Tickets für Routineaufgaben kosten Zeit und erzeugen Verzögerungen. Das Platform Portal beseitigt die häufigste Kategorie von Cloud-Support-Anfragen – Teams handeln in Echtzeit, und unser Support konzentriert sich auf die komplexen Fälle, die Expertenwissen brauchen. Dieses erste Release deckt die zentralen operativen Bedürfnisse ab; Storage-Management und weitere Funktionen sind für kommende Releases geplant.

Platform API: Die Plattform öffnet sich.

Bisher waren die Fähigkeiten der Plattform nur über die Oberfläche erreichbar. Für das Anlegen eines Profils, das Verwalten einer Verbindung oder das Auslösen eines Laufs musste jemand am Bildschirm sitzen. Für die meiste Arbeit ist das in Ordnung – aber es setzt dem, was sich auf der Plattform aufbauen lässt, eine harte Grenze. Entwickler-Tooling, externe Automatisierung und KI-Agenten, die stellvertretend handeln, hatten keinen Zugang. Das Summer Release 26.3 ist der erste Schritt, das zu ändern: Es liefert den initialen Satz an Platform-APIs – dokumentierte, authentifizierte Endpunkte, die Kernfunktionen programmatisch zugänglich machen. Der Umfang von 26.3 ist bewusst fokussiert: Read-only-APIs für Profile und Partnerkanäle.

Die wichtigsten Funktionen:
  • Profile API: Die Quelle-Ziel-Struktur eines Profils programmatisch auslesen – externe Tools und Agenten können sie inspizieren und in Analysen, Automatisierungen oder KI-gestützten Workflows nutzen.
  • Partner Channel API: Partnerkanal-Konfigurationen außerhalb der Oberfläche abfragen und die Daten in andere Systeme, Synchronisierungen und übergreifende Workflows bringen.

Warum das wichtig ist: Für Kunden und Partner, die Automatisierung auf der Lobster Data Platform aufbauen wollen, und für KI-Agenten, die auf der Plattform agieren sollen, sind diese APIs das Fundament. Mit jedem Release erweitern wir die Oberfläche – um Ausführungs-Trigger, Monitoring, Profil-Lifecycle-Management und MCP-Server-Wrapping. Damit jedes Tool auf der Plattform aufbauen kann, ohne dass jemand an der Oberfläche sitzen muss.

Weitere Verbesserungen.

Über die drei Kernthemen hinaus bringt 26.3 eine ganze Reihe von Verbesserungen. Kleine Dinge summieren sich, wenn man täglich in einer Plattform arbeitet.

  • Trading Partner Manager, HTTPS-Kanäle: Ein- und ausgehende HTTPS-Kanäle konfigurieren und verwalten – mit URL-Validierung, OpenID- und OAuth2-Authentifizierung, Zertifikatsverwaltung, sicherer Secret-Ablage und benutzerdefinierten HTTP-Headern. Die Client- und Host-Setup-Screens haben einen überarbeiteten Ablauf mit klareren Bedienelementen, der komplexen Kanaleinstellungen wie FTPS und HTTPS die Reibung nimmt.
  • Sicherheit, AMQP OAuth2: AMQP unterstützt jetzt OAuth2-Authentifizierung mit Client Credentials. Das ist der Standard-Flow für SAP Event Mesh und Voraussetzung für die Anbindung der Plattform an SAP via AMQP für Echtzeit-Event-Streaming.
  • Process-Map-Export: Die Integrationslandschaft als Dokument festhalten – zum Teilen, für Audits oder zur Dokumentation. Exportformate: PNG, SVG, JSON und XML.
  • Designsystem im Formular-Designer: Das aktualisierte Lobster-Designsystem ist jetzt in Formular-Designer und -Editor integriert – mit Steuerung für Typografie-Varianten, Rahmen- und Abstandseinstellungen und der neuen visuellen Sprache.
  • Aktualisierte UI-Themes: Aufgefrischte Light- und Dark-Modes mit überarbeiteten Farben, Abständen und Typografie für eine konsistentere Oberfläche. Bestehende individuelle Template-Farben bleiben unverändert.
  • SSO- und Login-Verwaltung: Passwortfelder zeigen jetzt, ob ein lokales Passwort gesetzt ist, und deaktivieren sich bei ausgeschaltetem lokalem Login. Zwei neue Spalten zeigen Passwort- und SSO-Provider-Status – das macht Authentifizierungs-Audits über große Nutzerbestände hinweg deutlich praktikabler

Mit 26.3 übernimmt Pathfinder das Datenmapping selbst – und genau diese Neuerung würden wir am liebsten in Aktion zeigen.

Das Summer Release 26.3 ist ab dem 14. Juli 2026 für alle Lobster Data Platform-Kunden verfügbar. Lobster Cloud-Installationen werden im Rahmen des regulären Upgrade-Zyklus automatisch aktualisiert. Für selbst verwaltete Installationen empfehlen wir, zuerst die Testumgebung zu aktualisieren, dann die Produktion.

Release Notes: https://docs.lobstersoftware.com/docs/en/ldp-update-26-3-0

Summer Release 26.3

Das Mapping der KI überlassen, die eigene Cloud-Instanz selbst betreiben und auf der Plattform aufbauen. Neu im Summer Release 26.3 – für alle Lobster Data Platform-Kunden.

Verfügbar ab 14. Juli 2026

Jetzt upgraden: Das Summer Release 26.3 zum nächstmöglichen Zeitpunkt installieren.

How to upgrade

Wir empfehlen, zuerst die Testumgebung zu aktualisieren, dann die Produktion.

Unterstützung gewünscht?

Für frühzeitigen Cloud-Zugang: [email protected]

Lobster Cloud-Installationen werden im Rahmen des Mai-Upgrade-Zyklus automatisch aktualisiert.

Die komplette Dokumentation entdecken.

Was Release 26.3 im Detail bedeutet – der Deep Dive.

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